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The new Greek government's anti-Israeli rhetoric - A commentary by CES Visiting Scholar Thomas Weber

February 3, 2015

This article appeared in German only.

"So judenfeindlich sind Tsipras und seine Leute"

Frankfurter Allgemeine Zeitung
January 30, 2015

Wer weiß, dass der neue griechische Finanzminister Janis Varoufakis die EU-Hilfen für sein Land als neuen Vertrag von Versailles bezeichnet hat, der wird die deutsch-griechische Hauptverwerfungslinie in der Finanzpolitik vermuten. Ein viel tieferer Graben tut sich aber zwischen Berlin und Athen im Umgang mit Israel auf. Dieser droht die EU-Politik gegenüber dem Nahost-Konflikt zu beeinträchtigen und erfordert daher entschiedenes deutsches Handeln.

Wie meilenweit die deutsche und neue griechische Sicht auf den Nahost-Konflikt auseinanderklaffen, wird durch den Unterschied zwischen Angela Merkel und Janis Varoufakis versinnbildlicht. Während die Bundeskanzlerin Israels Sicherheit zur deutschen Staatsräson erklärt hat, wurde Griechenlands neuer Finanzminister im Jahr 2005 aufgrund seiner antiisraelischen Tiraden als Radiomoderator des australischen staatlichen Radiosenders SBS gefeuert. SBS war zum Schluss gelangt, dass Varoufakis "negative Stereotypen über Juden und besonders israelische Juden fördere".

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About the Author

Thomas Weber

Thomas Weber

Visiting Scholar 2014-2015, 2013-2014, 2008-2009

Thomas Weber is a professor of history and international affairs and director of the Center for Global Security and Governance at the University of Aberdeen, Scotland. He holds a D.Phil. in History ...
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